Wer sich eine Katze anschaffen möchte, steht gleich vor dem ersten Problem: Wie kriege ich das Tier nach Hause? Eine Katzentransportbox muss her! Aber was für eine braucht man, was für Katzenkisten gibt es und welche kann ich empfehlen? Darum geht es heute.

Ich sage gleich vorweg, dass ich die Transportbox Trixie Capri (Partnerlink) besitze und hier empfehlen werde, da sie einiges aushält, bequem zu öffnen ist und relativ günstig ist sie auch. Aber ich erkläre auch, wie ich zu der Entscheidung gekommen bin.

Was für Katzentransportboxen gibt es?

Im Prinzip gibt es drei Arten von Katzentransportboxen:

  • Transportboxen aus Korbgeflecht
  • Transportboxen aus Stoff wie eine Art Sporttasche
  • Transportboxen aus Plastik mit Tür vorne oder oben

Meine Überlegungen dazu waren wie folgt:

Die Transportbox aus Korbmaterial (bzw. Rattan) hat zum einen den Vorteil, dass sie schön bruchsicher ist und nicht aus Plastik besteht. Sie sieht hübsch aus und ist auch schön anzuschauen, wenn man sie als Schlafplatz für seine Katzen herumstehen lässt.

Die Nachteile des Katzentragekorbs sind wiederum, dass er einerseits nicht besonders riesig aussieht (ich habe nur diesen Tragekorb auf Amazon (Partnerlink) gefunden, mein örtlicher Tierladen hatte keine Korbmodelle) und dass er keinen Mechanismus zu haben scheint, um ihn im Auto zu sichern:

Letzte Aktualisierung am 6.12.2019 / * = Affiliate Links

Transporttaschen aus Stoff gibt es im klassichen Sportttaschenformat (Partnerlink) oder in leicht abgewandelten Formen (Partnerlink). Vorteile sind wohl die leichte Tragbarkeit – man hängt sie sich einfach über die Schulter – und wohl auch, dass sie sehr platzsparend sind. Wenn man sie nicht braucht, legt man sie zusammen und sie verschwinden in irgendeinem Schrank.

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Der große Nachteil von Transporttaschen aus Stoff ist, dass die Katzen hier nicht so gut geschützt sind wie in einer Transportbox aus festem Material. Wenn etwas Schweres auf die Tasche fällt, hat die Katze vermutlich gelitten.

Dann bleibt also noch die Katzentransportbox aus Plastik übrig, die bei fallenden Gegenstände standhaft bleibt und sich durch mehrere Methoden zum Öffnen und Schließen auszeichnet. Großer Vorteil ist also die Sicherheit – auch bei Transport im Auto übrigens – und der große Nachteil ist die Klobigkeit, weil das Ding irgendwo herumsteht und Platz wegnimmt, wenn man es gerade nicht verwendet.

Katzentransportbox mit Lasche für Sicherheitsgurt
Diese Transportbox hat Aussparungen, durch die der Sicherheitsgurt passt.

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Apropos fallende Gegenstände: Uns ist mal aus etwa zwei Metern Höhe ein Regalbrett auf die Katzenkiste gefallen, was einen mächtigen Schlag getan hat und die Box mit einem Riss zurückgelassen hat. Wenn da ein Katze drin gesessen hätte, hätte sie zwar vielleicht einen Herzkasper bekommen, aber das Brett hätte sie definitiv nicht verletzt. Man mag sich also zwar denken, man ist zwar vorsichtig und lässt keine Gegenstände fallen, wenn man die Katze in der Stofftasche hat, aber Unfälle passieren.

Zur Pflegeleichtigkeit vielleicht noch ein paar Worte: Ich denke, die Plastikversion ist auch die beste, wenn man diese mal saubermachen muss. Der meiste Dreck dürfte sich hier einfach abwaschen lassen und geht nicht in kleine Ritzen (wie beim Korbgeflecht) und macht auch keinen Stoff dreckig, wobei sich die Taschenversion vermutlich auch noch gut waschen lässt, das dürfte ja alles Nylon sein. Wir haben vor einigen Jahren mal auf zwei süße Katzen aufgepasst, von denen eine auf dem Weg zu uns im Auto ihre Stofftragetasche vollgekotzt hat (das arme, verängstigte Tier). Das ließ sich wohl letztendlich gut abwaschen, hat aber eine Weile lang noch etwas gestunken.

Katzentransportbox mit Riss
Ein Riss im Plastik (oben) durch ein Fallendes Brett verursacht.

Wie viele Transportboxen für zwei Katzen?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Pro Katzen braucht man eine Transportbox, es sei denn man transportiert kleine Katzenbabys. Als wir Garrus und Wrex bekommen haben, haben wir beide in eine kleine Transportbox “Trixie Capri” gesetzt. Sie sind darin glücklich herumgesprungen, weil sie so klein waren, dass sie jede Menge Platz hatten.

Bei Katzenbabys geht das wohl, aber wenn das Kitten mal größer ist, wird die Box zu eng und der Tierarzt mag natürlich auch nicht mit zwei Katzen gleichzeitig hantieren. Also: Ich rate stark von einer Transportbox für 2 Katzen ab. Pro Katze muss eine Katzenbox her.

Wie groß muss die Transportbox sein?

Für unsere ca. 6-kg-Kater, die die Tierärztin schon als sie klein waren immer als groß beschrieben hat, ist die kleine Version (32 × 31 × 48 cm) letztendlich zu klein geworden. Also nicht, dass sie nicht mehr hineingepasst hätten, aber es war schon etwas eng und die Tierärztin meinte, sie wären sicher entspannter, wenn sie mehr Platz hätten.Wir sind dann auf die größere Version (37 × 34 × 55 cm) umgestiegen und haben die kleinen Boxen an unser Tierheim gespendet. Im Nachhinein würde ich von Anfang an die große Box nehmen – so haben sie als Kitten zwar wesentlich mehr Platz, als notwendig wäre, aber man muss nicht zweimal kaufen.


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Trixie Capri im Test

Wir haben nun also die Katzentransportbox Trixie Capri (Partnerlink) angeschafft, erst die kleine mit den Abmessungen 32 × 31 × 48 cm für Katzen bis 6 kg und später dann die große in den Abmessungen 37 × 34 × 55 cm für Katzen mit 8kg, als die Tierärztin es uns nahegelegt hat.

Transportbox Klappe vorne

Das Modell hat vorne eine Klappe, die man relativ einfach hinmachen und wieder abmachen kann. Dazu drückt man die Klappe einfach in die Öffnungen vorne und legt ein kleines Hebelchen um.

Alternativ gibt es vier Verschlüsse an den Seiten, die man aufklappen kann, um die gesamte obere Hälfte der Transportbox abzumachen. Das ist beim Tierart praktisch, da macht man die Klappe ab und hält den Kater einfach im unteren Teil der Kiste fest, damit er untersucht werden kann. Danach einfach den Deckel drauf und fertig.

Die Box so oben zu öffnen hat beim Tierarzt immer sehr gut geklappt. Sie zu Hause in die Box zu setzen, ist dabei etwas schwieriger, da die Kater seit ihrer Kastration nicht mehr gerne in die Transportbox wollen. Hier werden sie durch Ausnutzung der Schwerkraft und gegen jeden Protest durch die vordere Klappe in die Box gesetzt. Man könnte hier sicher mit etwas Clickertraining entgegenwirken, aber ich muss sagen, dass auch der Wechsel vom kleineren Modell der Box zum größeren Modell etwas geholfen hat. So haben sie etwas mehr Platz und sind nicht so eingepfercht und lassen sich bereitwilliger in die Box laden.

Es gibt übrigens auch ein anderes Modell, die Capri III Open Top Transportbox (Partnerlink), die oben noch einen Gittereinsatz hat, den man aufklappen kann – also quasi eine zusätzliche Tür an der Oberseite:

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Die Capri-Transportbox hat also diese Klappe vorne, durch die die Kater gut herausschauen können. Ansonsten hat sie seitlich kleine Ritzen als Belüftungsschlitze, durch die sie auch etwas schauen können. Sonst ist die Transportbox zu, und ich denke, dass die Kater sich so sicher fühlen können wie in einer Höhle. Es kann sie quasi niemand von oben, hinten oder der Seite angreifen, und nach vorne heraus können sie ja sehen, was auf sie zukommt. Garrus legt sich zuhause auch gerne Mal einfach so in die Box und schläft – er liebt Höhlen aber auch.

Transportbox von oben
Zwei Deckel oben und Laschen für einen Tragegurt.

Ansonsten hat die Katzenbox noch eine Aussparung oben am Deckel, durch die man einen Sicherheitsgurt ziehen kann, sodass die Kater beim Transport im Auto etwas sicherer sind. So können sie auch bei starkem Bremsen nicht vom Sitz fallen – aber auf der Trixie-Seite wird davon gesprochen, die Box im Fußraum hinter den Vordersitzen unterzubringen, sodass sie nicht verrutschen kann. Das wäre vermutlich auch recht sicher.

Auf der Oberseite der Transportbox sind außerdem zwei Klappen, eine kleine, in die man wohl maximal ein paar Leckerli oder den Katzenausweis hineintun kann und eine mit einem Loch, durch das man seine Katze anschauen kann, würde ich sagen. Ich habe beide Klappen eigentlich noch nie verwendet. Außerdem gibt es zwei Plastiklaschen, an denen man einen Tragegurt befestigen könnte. Mitgeliefert wird aber keiner.

Und natürlich ist oben ein stabiler Griff dran, an dem man die Tragebox mit samt der bis zu 8-kg-Katze tragen kann. Die große Version der Trixie Capri ist in meiner Erfahrung also eine gute Transportbox für große Katzen – Garrus und Wrex wiegen wie gesagt jeder um die 6 kg und das klappt wunderbar. Ich habe die Box aber nicht mit einer Maine-Coon-Katze getestet, die ja denke ich auch über 8 kg wiegen können.

Ich hoffe, meine Beschreibung hilft euch etwas bei der Kaufentscheidung. Mit der Katzentransportbox Trixie Capri kann man meiner Meinung nach nichts falsch machen und sie kostet nicht die Welt. Kleiner Tipp: Die Transportbox gibt es in Blau, Grau und Grün. Wir haben die blaue und die graue, aber die grüne habe ich schon mehrfach billiger als die anderen Farben gesehen. Hier lohnt sich also der Preisvergleich!

Bitte fleißig weitersagen!

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