Ich war gĂ€nzlich unbedarft, was Katzen anging, bis unsere beiden Fellnasen bei uns eingezogen sind. Seitdem habe ich viel ĂŒber Katzen gelernt und prĂ€sentiere hier 12 neue Erkenntnisse rund um Katzen, die ich seitdem gewonnen habe.

  1. Wenn man auf die Pfoten von Katzen drĂŒckt, kommen die Krallen heraus. Unsere Katzen erlauben sogar meist, dass man ihre Pfoten anfasst und draufdrĂŒckt. Viele andere Kater mögen das dagegen gar nicht – also beim Ausprobieren besser schön vorsichtig sein!
  2. Viele Katzen haben einen dunklen Fleck am Gaumen. Wenn Garrus lange und ausgiebig gĂ€hnt, sieht man gut den dunklen Fleck an seinem Gaumen. Ich dachte damals erst, er hĂ€tte sich verletzt – aber das Internet meint, das gĂ€be es oft und es sei völlig unbedenklich.
  3. Katzen schnarchen. Das geht von einem leisen Schnaufen bis hin zu einem ausgewachsenen Quietschen.
  4. Katzen haben eine eigene Persönlichkeit. Eigentlich nicht ĂŒberraschend, aber wenn man keine eigenen Katzen hat, wird einem das nicht wirklich klar. Unsere Kater sind beide schwarz und sehen sich sehr Ă€hnlich, deshalb habe ich sie, als ich sie noch nicht gut anders auseinanderhalten könnte, hauptsĂ€chlich durch ihr Wesen auseinandergehalten. Garrus liebt Höhlen, kriecht unter Decken und ist generell ein rechter Clown, Wrex will dagegen immer schmusen und mag nichts mehr, als bei seinen Menschen auf dem Schoß zu sitzen und gestreichelt zu werden.
Zwei Katzen auf einem Stuhl
  1. Manche Katzen sitzen gerne auf Schultern. Bei uns ist es Garrus, der daran gefallen findet. FrĂŒher mochte er auch Schultern, heute muss es schon ein ganzer RĂŒcken sein. Inzwischen ist er nicht mehr so versessen darauf. Gut ist, wenn man vorgewarnt ist, dann aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es sehr unangenehm ist, wenn einem ein Kater mit ausgefahrenen Krallen unerwartet auf den RĂŒcken springt, wenn man nur einen dĂŒnnen Schlafanzug trĂ€gt.
  2. Katzen sind keine EinzelgĂ€nger. Das war so ein Klischee, das ich frĂŒher wie viele andere Leute auch im Kopf hatte. In Wirklichkeit mögen die meisten Katzen Gesellschaft, nicht nur von Menschen sondern auch von anderen Katzen. Man sollte daher Katzen nicht alleine halten.
  3. Erwachsene Katzen vertragen meist keine Milch. Wenn sich frĂŒher mal eine Katze in unseren Garten verirrt hat und nicht sofort geflohen sind, wenn wir kamen, haben wir ihr manchmal etwas mit Wasser verdĂŒnnte Milch gegeben. Das wĂŒrde ich heute auch nicht mehr machen, denn heute weiß ich, dass die meisten Katzen laktoseintolerant sind. Die Folge ist meist Durchfall, wie bei laktoseintoleranten Menschen auch.
  4. Katzen können Tricks lernen. Von Hunden weiß jeder, dass man ihnen das MĂ€nnchenmachen und Pfotegeben beibringen kann. Kazten gelten dagegen als schwer erziehbar. Warum ist nicht ganz klar, denn durch Klickertraining und Belohnungen kann man seinen Kater fast alles beibringen, wenn man nur genug Geduld aufbringt.
  5. Katzen haben immer ihren Teddy dabei. Ihre Pfoten schauen bei genauerem Betrachten aus wie TeddybÀren!
  1. Katzen haben TrĂ€ume. Manchmal wenn Katzen schlafen sieht man ihre Augenlider flattern und ihre Beinchen zucken. Angeblich trĂ€umen sie, wenn sie das machen. Ich wĂŒsste ja schon gerne, wovon.
  2. Katzen haben MilchzÀhne, die sie verlieren. Manchmal sind die MilchzÀhne und die neuen ZÀhne gleichzeitig im Maul. Und dann fallen die MilchzÀhne auf einmal aus. Tja, wenn Menschen ihre MilchzÀhne verlieren, wieso dann nicht auch Katzen?
Bitte fleißig weitersagen!
Kategorien: Katze generell

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