7 Tipps für angenehmeres Homeoffice mit Katzen

Wie viele arbeite auch ich seit einiger Zeit vermehrt von zu Hause, und nachdem der Platz beschränkt ist, arbeite ich meist direkt vom Sofa aus. Aber was, wenn auf einmal eine Katze den Platz auf dem Schoß sucht? Dann hilft ein Laptopstand gegen einen verdrehten Rücken!

Lass der Katze ihre Routine

Katzen lieben Routine, und da ist auch das Homeoffice nicht ausgenommen. Wer seine Katzen ständig von einem Zimmer ins nächste scheucht oder Leckerli hinwirft, damit sie nicht in der Videokonferenz nerven, der muss sich nicht wundern, wenn die Katze bald die Nase voll davon hat.

Die Devise hier lautet: Gib der Katze die Routine, die sie braucht, dann gibt sie dir die Ruhe, die du brauchst.

Bei uns sieht das so aus, dass die Kater wie immer morgens gefüttert werden, bevor wir selbst essen. Dann putzen sie sich, schauen uns beim Essen zu oder flitzen durch die Wohnung, und wenn unser Arbeitstag beginnt, ist es schon wieder Zeit für ein Schläfchen.

Wenn unser Schlafzimmer mal zum Videokonferenzraum wird, lassen wir den Kater dösen. Meist schläft er brav im Hintergrund weiter, wenn wir ihn nicht streicheln, hochheben oder wegscheuchen.

Sollten sie in der Mittagspause wach und unruhig werden, weil die Kaffemühle lärmt, gibts ein bisschen Katzenmilch, besonders wenn es draußen heiß ist, aber dann ist es auch wieder gut und sie ziehen sich wieder zurück.

Kleine Kitten auspowern

Wer keine gesetzten älteren Katzen hat sondern kleine Katzenbabys, die viel herumtollen und endlose Energie mitbringen, der sollte sich überlegen, diese vor einem wichtigen Meeting mit einer Spielpartie so richtig auszupowern.

Schlafende Katzen machen keinen Ärger.

Schlafende Katzen machen nämlich keinen Ärgern. Alternativ kann man kleine Katzen auch mit Aktivitätsspielzeug beschäftigen, z. B. mit einer interaktiven Futtermaus*, da Kitten solche Sachen meist noch spannender finden als ältere Katzen.

Der Laptopstand

Wer wie ich in der Arbeit mit einem Laptop arbeitet, hat natürlich den Vorteil, dass man damit von überall arbeiten kann. Ich arbeite damit gerne auf dem Sofa, da unser Schreibtischplatz begrenzt ist. Das funktioniert auch sehr gut – bis eine Katze kommt und auf meinen Schoß möchte.

Früher habe ich entweder meinen Kater weggeschickt, was ich natürlich nur ungern mache, oder ich habe den Schoß freigemacht und meinen Laptop auf die Sofalehne gestellt. Das geht zum Schauen und Lesen gut, aber sobald man was tippen muss, wird es schnell unbequem.

Auch ist die Sofalehne seitlich, sodass ich in diesem Fall immer den Rücken verdrehen musste, was nach einigen Minuten auch nicht so angenehm ist.

Wir haben dann aufs Geratewohl einen Laptop-Ständer* bestellt, der seitdem im Dauereinsatz ist.

Laptopständer mit Katze

Zu diesem Laptopstand gehört noch ein Mauspad, das man anschrauben kann, das ich aber nicht verwende. Ich verwende stattdessen die Sofalehne.

Die Beine des Ständers kann man in viele verschiedene Positionen drehen und sie haben viele Punkte, bei denen sie dann einschnappen. Das kann etwas fummelig sein, aber einmal eingestellt lasse ich es so und verwende es die ganze Woche über, bis ich es freitagabend zusammenklappe und unter den Fernsehtisch schiebe.

Bequemes Arbeiten mit der Katze auf dem Schoß.

Wie man hier sieht ist so bequem Platz, für meine knapp 6 kg schwere Katze auf dem Schoß. Man muss dazu sagen, dass ich relativ klein gebaut bin und dass der Ständer gerade breit genug ist, um um meine Hüften zu passen, wenn ich im Schneidersitz auf dem Sofa sitze.

Für zwei Katzen wird es unter dem Laptoptständer etwas eng!

Ein Hintergrund für Zoom

Läuft die Katze besonders bei Meetings früh am Morgen noch mit Energie durch die Wohnung, mag man das eventuell nicht unbedingt in seinen Meetings zeigen. (Auch wenn die meisten Kollegen gerne die Haustiere ihrer Kollegen sehen!)

Bei Zoom und Microsoft Teams kann man einen Hintergrund festlegen, der alles hinter dem Teilnehmer durch ein Bild ersetzt. Kostenlose Hintergründe für Zoom oder Microsoft Teams gibt es jede Menge und Anleitungen zum Festlegen eines Hintergrunds für Zoom oder Microsoft Teams gibt es auch jede Menge.

Clickertraining gegen unerwünschtes Verhalten

Ich bin ja weiterhin ein großer Fan von Clickertraining für Katzen, seit ich es mit Clickertraining und mit Felisept geschafft habe, meinem Kater das Pinkeln in der Wohnung abzugewöhnen.

Die Idee von Clickertraining ist es, die Katzen daran zu gewöhnen, dass das Klicken eines Klickers ein gutes Verhalten belohnt. Das macht man, indem man klickt und ihnen dann ein Leckerli gibt.

Haben sie das verstanden, kann man den Klicker einsetzen, um jedes gute Verhalten zeitnah zu belohnen, ob es nun das Pinkeln im Katzenklo, das Pfötchengeben oder das Hinlegen auf ein Kissen ist, wenn man gerade am Computer arbeiten muss.

Mir hat die Katzen Clicker-Box* damals geholfen, es gibt jedoch auch jede Menge YouTube-Videos zum Thema.

Ungewünschtes Verhalten nicht unbewusst fördern

Ebenso wichtig ist, dass man unerwünschtes Verhalten nicht versehentlich durch Belohnen verstärkt. Der Kater miaut vor der Tür, wenn man eine Videokonferenz hat, und man wirft ihm ein paar Leckerli hin, damit er die Klappe hält? Schon hat man das schlechte Verhalten (Miauen) belohnt.

Wenn die Katze Dinge tut, die sie nicht tun soll – ob sie nun miaut, oder über die Tastatur läuft oder ihr Frauchen beständig mit der Pfote antippt – sollte man diese nicht durch Futter oder Aufmerksamkeit bestärken.

Miaut die Katze beim Zoom-Meeting vor der Tür, muss man das ignorieren (dafür gibt es die Stummschaltung schließlich), bis die Katze die Lust verliert.

Ein Schlafplatz mit guter Aussicht

Als letzten Tipp habe ich noch einen, der Frauchen und Katze im wahrsten Sinne des Wortes näherbringen soll: Ein Schlafplatz mit guter Aussicht auf den Menschen bzw. das Kätzchen.

Der beste Schlafplatz für Katzen ist einer, der von der Katze auch genutzt wird, und wenn die Katze gerne beim Arbeiten zusieht, kann man sich den bequemen Schlafplatz oder Kratzbaum doch direkt neben den Homeoffice-Arbeitsplatz stellen.

Es muss auch nicht immer gleich ein gekaufter Kratzbaum sein, auch wenn diese sicher ihre Vorteile haben. Bei uns liegt ein altes Stuhlkissen neben dem Monitor, und so kann zumindest einer unserer Kater dort dösen und mit einem Auge aufpassen, dass sein Mensch keinen Unfug mach.

Der Vorteil für uns liegt auf der Hand – wer schaut nicht gerne bei der Arbeit immer mal wieder auf sein süßes schlafendes Kätzchen?

In diesem Sinn hoffe ich, die Tipps helfen euch durch einen entspannten Homeoffice-Tag!


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